1. Juli 2015 | Kategorie: Achtsamkeit, Allgemein, Archiv, Beruf, Bewusstsein, Hochsensibilität, Menschen

Wenn GUT nicht GUT genug ist …

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Das ist für uns hochsensible Menschen bestimmt ein spannendes und abendfüllendes Thema. Ich freue mich schon auf Euch alle, die sich hier einbringen möchten. Die Vielfalt, die uns Menschen ausmacht, wird uns über den Bogen der Hochsensibilität auch wieder zu Gemeinsamkeiten führen. Wenn ich auf meinen persönlichen Weg zurückblicke, kann ich sagen, dass mich gerade Verletzungen und die Muster, die ich daraus entwickelt habe, geprägt und verändert haben. Dieses GUT ist nicht GUT genug hat bei mir viele Facetten. Wenn ich z.B. ein Ziel erreicht habe, nehme ich mir gleich wieder neue Aufgaben vor oder erweitere das Ziel, um dieses auch wieder mit meinem besten GUT zu erreichen. Was treibt uns an, nicht nur gut zu sein, sondern noch besser? Viele von uns haben vielleicht die Möglichkeit auf der Karriereleiter ganz nach oben zu kommen, aber haben sie es wirklich schon immer angestrebt? Ich glaube eher, dass sich durch Klarheit und vor allem Authentizität dieses Gut in noch BESSER wandelt. Vielleicht entsteht es auch aus einer Notwendigkeit heraus oder aus der Erkenntnis, Gruppendynamiken und Arbeitsprozesse positiv zu hinterfragen – einfach durch voraus Denken. Für mich stellt sich diese Fähigkeit als Begabung dar, die nicht immer geschätzt wird, weil sie in unserer Gesellschaft oftmals nicht den Regeln entspricht. Ich empfinde es als Heilung für mich selbst, für Systeme, Gruppen und Organisationen, wenn eine oder mehrere Personen die Fähigkeit haben, Prozesse zu hinterfragen und lösungsorientiert zu argumentieren. Gerade hochsensible Menschen, die sich selbst leben (und lieben) strahlen ihrem Inneren Halt und Vertrauen in das Leben aus. Sie sind immer in Bewegung und damit lebendig, dynamisch und das ganz unabhängig vom Alter. Diese Entscheidung trifft jeder für sich selbst, bewusst oder unbewusst, sensibel oder nicht sensibel. Ich entscheide mich für mich selbst – mach es du genauso. Vertraue dir und deinem Atem, der deine Lebendigkeit ausdrückt so GUT du kannst und dann noch BESSER. Welche Spuren von GUT und GUT genug werden wir gemeinsam entdecken? Ich bin auf die Vielfalt der Diskussionen gespannt.