1. September 2011 | Kategorie: Allgemein, Archiv, Beruf, Hochsensibilität, Menschen

Hochsensibilität im Alter

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Viele jetzt ältere Menschen wissen nicht, dass sie hochsensibel sind. Kinder und Erwachsene sind vielleicht aus persönlicher oder familiärer Notwendigkeit auf dieses Thema gestoßen. Aufmerksame Eltern bemerken die Unterschiede im Verhalten und der Entwicklung ihrer Kinder. Sind sensible Menschen „weicher“, „empfindlicher“ oder „spinnen“ sie sogar? Da wir mit einem sensibleren Nervensystem geboren sind und es auch nicht umtauschen können, besteht sehr wohl die Notwendigkeit, sich den Entwicklungsweg eines hochsensiblen Menschen einmal anzusehen.

Hochsensible Erwachsene gehen oft viele Umwege oder auch Irrwege, machen mehrere Ausbildungen oder orientieren sich immer wieder neu, um vielleicht doch die sogenannte Berufung zu finden.

Hochsensible Menschen verarbeiten Informationen tiefer und intensiver. Das Nervensystem ist wie ein gespannter Bogen. Wenn sie nicht immer wieder auf Ruhe, Entspannung und Auszeiten achten, kann die Reizverarbeitung unerträglich, einfach zu viel werden. zusätzlich kommt hinzu, dass die Sensibilität und Reizverarbeitung mit der Zeit und dem Alter immer mehr zunimmt. Daraus können sich verschiedenste Symptome entwickeln.

Ein anderes Merkmal für Hochsensibilität ist, dass sich viele Menschen nach ihrer Pensionierung ehrenamtlichen Aufgaben widmen, sich einen Traum erfüllen und doch noch studieren sowie sich anderweitig sinnvoll nützlich machen. Langeweile und eingefahrene Gleise sind ihnen fremd. Sie gehen auch im Alter noch offen und umsichtig durchs Leben und interessieren sich für neue Dinge.