1. Februar 2012 | Kategorie: Allgemein, Archiv, Bewusstsein, Hochsensibilität, Menschen

Denken – Wahrheit – Bewusstsein

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Wie beeinflusst unser Denken unsere eigene Wahrheit und ebenso unser Bewusstsein?
Ist nichts denken auch Wahrheit und Bewusstsein? Ist das alles das Gleiche, im Hier und Jetzt sein, präsent sein, ich bin, in der großen Leere sein, da sein? Wieviel Macht hat der Verstand über unser Leben? Warum bringen Lügen Leid und Wahrheit strahlendes Bewusstsein? Fragen über Fragen. Aber auf alle diese Fragen gibt es eine Antwort. Lebe in der Liebe des Herzens, aufrichtig und echt. Nur die Angst am Eingang unseres Herzens bringt uns aus dem Gleichgewicht. Erworbene Konditionierungen tun ihr übriges. Wie aber mit alle dem umgehen? Nicht Augen zu und durch – sondern Augen auf und hin gesehen!!! Erkenne den Augenblick als Ganzes, als Wahrheit, als Bewusstsein, was auch immer das für Dich ist. Das Denken als solches kann seinen Ursprung nicht erfassen, aber wenn Du frei bist vom Denken, frei von Überzeugungen, dann bist Du Deiner Wahrheit sehr nahe. In einem kurzen Augenblick des Loslassens erhascht Du Dein Bewusstsein, fühlst die grenzenlose Freiheit, siehst oder erahnst den Ursprung allen Seins. Wie auch immer Du es benennst, dies sind das Sein, Gott oder die große Leere, das Nichts. Du bist in jedem Augenblick Deines Lebens. Es ist, was es ist, sagt die Liebe von
Erich Fried – “Was es ist”

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Quelle: Erich Fried “Es ist was es ist. Liebesgedichte, Angstgedichte, Zorngedichte”, Berlin 1996